ECKDATEN UND ECKNAMEN IN DER GESCHICHTE
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ECKDATEN UND ECKNAMEN IN DER GESCHICHTE





ÖSTERREICHS.

Vor ca. 300000 – 200000 Jahren - die ältesten Spuren der Anwesenheit von Menschen in Österreich.

3. – 1. Jahrtausend v. Christus – Besiedelung des Territoriums heutigen Österreichs durch keltische und rätische Stämme.

Um 1000 v. Chr.- 1000 n. Chr.– Jllyrer – „Norikum“ – Teil des Römischen Reichs.

ca. 996 – Marcha Orientalis = „Ostarrichi“

10. – 13. Jh. – Epoche der Babenberger

13. Jh. – 1918 – Epoche der Habsburger

16. – 17. Jh. – Reformation und Gegenreformation (Rekatholisierung). Bauernkriege

Als Reformation bezeichnet man im engeren Sinn eine kirchliche Erneuerungsbewegung zwischen 1517 und 1648, die zur Spaltung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen (katholisch, lutherisch, reformiert) führte.

Als Gegenreformation bezeichnet man allgemein die Reaktion der katholischen Kirche auf die von Martin Luther in Wittenberg ausgehende Reformation, die sich im Bereich der Theologie und der Kirchen abspielte und meist auf geistige Auseinandersetzungen beschränkt blieb.

1618 – 1648 – der Dreißigjährige Krieg. Dieser Krieg war ein Konflikt um die Hegemonie in Deutschland und Europa und zugleich ein Religionskrieg.

1529 wurde Wien von der regulären Streitmacht der Osmanen belagert.

1683 – die zweite erfolglose Belagerung Wiens von den Osmanen.

1683 – 1699 – Großer Türkenkrieg.

1716 – 1718 – der weitere Türkenkrieg.

1740 – 1780 – Herrschaft von Maria Theresia

1780 – 1790 – Joseph II. (der Sohn von Maria Theresia) – “Josephinismus” = aufgeklärter Absolutismus:

Josephinismus– die konsequente Unterordnung gesellschaftlicher Angelegenheit unter die staatliche österreichische Verwaltung nach den Prinzipien des aufgeklärten Absolutismus.

Der allgemeine Josephinismus – „Alles für das Volk; nichts durch das Volk“.

Der spezielle Josephinismus – „Die Kirche ist eine Abteilung der Polizei, die den Zielen des Staates zu dienen hat, bis die Aufklärung des Volkes soweit gediehen ist, dass sie ihre Ersetzung durch die weltliche Polizei erlaubt“. (Sonnenfels)

Kaisertum Österreich (1804 - 1866)

Im April 1814 dankte Napoleon ab, im September begann der Wiener Kongress zur Neuordnung Europas.

Im März 1815 kehrte Napoleon aus seinem Exil nach Frankreich zurück, Napoleons Ende war die Niederlage bei Waterloo im Juni 1815.

1815 wurde der Deutsche Bund mit dem Bundestag in Frankfurt unter dem ständigen Vorsitz Österreichs als Nachfolger des Heiligen Römischen Reiches gegründet. Gleichzeitig wurde zwischen Preußen, Österreich und Russland die so genannte Heilige Allianz geschlossen, welche die politische Stabilität in Europa garantieren sollte.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem Erstarken nationalistischer Bewegungen.

Am 13. März 1848 verlangten verschiedene Gruppen in Petitionen Pressefreiheit, Geschworenengerichte und akademische Freiheiten. Die anschließenden Demonstrationen wurden jedoch blutig niedergeschlagen. In Wien kam es daraufhin zu heftigen Aufständen, Metternich wurde entlassen. Die Zensur wurde aufgehoben, Pressefreiheit und eine Verfassung im formellen Sinn versprochen.



1848 Die Revolution erfasst den Großstaat Österreich. Studenten entfachen den ersten Aufstand in Wien.

Am 22. Juli 1848 trat der Reichstag, das erste österreichische Parlament im modernen Sinne, in Wien zusammen.

Kaiser Ferdinand I. dankte zugunsten seines Neffen Franz Joseph Karl ab, der im Dezember 1848 als Franz Joseph I. den Thron bestieg.

Der Reichstag von Kremsier wurde am 4. März 1849 aufgelöst und am selben Tag eine neue Verfassung vom Kaiser oktroyiert.

Die Zeit des Neoabsolutismus neigte sich mit den Niederlagen der kaiserlichen Truppen in Italien 1859 gegen die italienische Einigungsbewegung (Risorgimento) dem Ende zu.

Österreich in der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn (1867-1918)

Die Österreich-Ungarische Monarchie wurde am 8. Juni 1867 infolge des Ausgleichs mit dem Königreich Ungarn gegründet.

In dieser Zeit begann der – bisher von den Herrscherhäusern unterdrückte – Nationalismus seinen Siegeszug durch die Länder Europas und insbesondere der Habsburger Monarchie.

1878 erhielt Österreich-Ungarn beim Berliner Kongress das Recht zugesprochen, die osmanische Provinz Bosnien-Herzegowina, bis dahin von Istanbul aus regiert, zu besetzen und zu verwalten.

1879 wurde mit Deutschland der Zweibund und 1882 mit Italien der Dreibund geschlossen.

Österreich im Ersten Weltkrieg (1914-1918)

Am 28. Juni 1914 – vom serbischen Nationalisten Gavrilo Princip verübte Attentat von Sarajevo auf Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand.

In November 1916 starb Kaiser Franz Joseph I. und Karl I. wurde sein Nachfolger.

Kaiser Karl I. unternahm am 16. Oktober 1918 den Versuch, das kaiserliche Österreich als Föderation zu erhalten. Er forderte die Nationalitäten in einem Manifest auf, eigene Nationalräte zu gründen.

Die provisorische Nationalversammlung von Deutschösterreich – bestehend aus den 1911 gewählten Reichsratsabgeordneten der deutschen Gebiete Altösterreichs – bestellte am 30. Oktober 1918 ihre eigene Regierung.

Am 11. November 1918 entließ der Kaiser seine Regierung und verzichtete auf dringendes Anraten seiner letzten Minister und des deutschösterreichischen Staatsraten auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften.

Die Nationalversammlung rief am 12. November 1918 die Republik aus.

1938 – Anschluss an das III. Reich.

1939-1945 - Österreich im 2. Weltkrieg.

1945-1955 – 4 Besatzungszonen in Österreich

15. Mai 1955 – Staatsvertrag: die Signatarstaaten verpflichten sich zum Abzug der Besatzungstruppen

26. Oktober 1955 – Neutralitätsgesetz

1971 – 1983 – „Ära Kreisky“

Seit 1.1.1995 – ist Österreich Mitglied der EU.

INFORMATIONEN ZUR JÜNGEREN GESCHICHTE VON ÖSTERREICHS

Das heutige Österreich entstand nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie als Folge der Niederlage im Ersten Weltkrieg (1914-1918). Nach der Verzichtserklärung Kaiser Karls wurde am 12. November 1918 der Staat Deutsch-Österreich als demokratische Republik proklamiert. Er umfasste im Wesentlichen die österreichischen Länder der Donaumonarchie. Um für die bevorstehenden Friedensverhandlungen die Ausgangslage zu verbessern, deklarierte sich Deutsch-Österreich als Teil der deutschen Nation. Dieser Anschluss an Deutschland wurde im Friedensvertrag von St. Germain, der am 10. September 1919 unterzeichnet wurde, ausdrücklich verboten. Ebenso wurde der Name Deutsch-Österreich untersagt. Österreich musste in diesem Vertrag die Nachfolgestaaten der Donaumonarchie anerkennen, erhielt das Burgenland zugesprochen und musste auf einige deutschsprachige Gebiete der Monarchie,
wie z. B. auf Südtirol, verzichten.

Innen- und außenpolitisch war die Erste Republik ein sehr fragliches Staatsgebilde. Die völlig unsichere nationale und internationale Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit führten zu zunehmenden sozialen Spannungen, die das innenpolitische Klima radikalisierten und 1933 schließlich zur Ausschaltung des Parlaments und zum autoritären Ständestaat unter Bundeskanzler Dollfuß führten. Gegen die zunehmende Aushöhlung der Verfassung agierten die Sozialdemokraten, was im Februar 1934 zum offenen Bürgerkrieg führte. Die Niederlage der Sozialdemokraten brachte jedoch auch nicht die erhoffte innenpolitische Ruhe, denn inzwischen verstärkten die Nationalsozialisten ihre terroristischen Aktivitäten. Dollfuß selbst kam im Juli 1934 bei einem gescheiterten nationalsozialistischen Putschversuch ums Leben. Sein Nachfolger Kurt Schuschnigg war schlussendlich nicht mehr in der Lage, sich dem außenpolitischen Druck NS-Deutschlands zu widersetzen. Am 12. März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein, ohne auf Widerstand zu stoßen. Österreich hörte als souveräner Staat zu bestehen auf und wurde als Ostmark Teil des Deutschen Reiches.

Neben Mitläufern und Mittätern des III. Reiches gab es im Exil und in Österreich selbst auch immer Widerstand gegen die Okkupation, so dass schon am 27. April 1945, noch vor der Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945, das befreite Österreich wieder als selbstständiger Staat proklamiert werden konnte.

Als ehemaliger Teil des III. Reiches wurde Österreich besetzt und in vier Besatzungszonen aufgeteilt: das Gebiet nördlich der Donau, Niederösterreich und Burgenland kamen unter sowjetische Besatzung, Kärnten und Steiermark unter britische, der Süden Oberösterreichs und das Land Salzburg kamen unter amerikanische Kontrolle, Tirol und Vorarlberg wurden von den Franzosen besetzt. Wien wurde - wie Berlin - in vier Sektoren geteilt. Im Unterschied zu Deutschland gab es jedoch in Österreich schon ab 1945 eine frei gewählte und für das ganze Bundesgebiet zuständige Bundesregierung, die allerdings dem Alliiertenrat verantwortlich war. Noch im selben Jahr begannen die politischen Bemühungen, die Selbstständigkeit und Souveränität Österreichs wiederherzustellen. Sie führten nach vielen Verhandlungen im Staatsvertrag vom 15. Mai 1955 zu einem glücklichen Abschluss. Die Signatarstaaten Frankreich, Großbritannien, die Sowjetunion und die USA verpflichteten sich zum Abzug der Besatzungstruppen und zur Anerkennung der vollen Unabhängigkeit und Freiheit Österreichs. Ein wirtschaftlicher oder politischer Anschluss an Deutschland wurde ausdrücklich verboten. Österreich verpflichtete sich zur Anerkennung der Menschenrechte und zum Schutz der kroatischen und slowenischen Minderheiten, zum Verbot von faschistischen oder nationalsozialistischen Organisationen, zur Sicherung der demokratischen Verfassung. Wesentlich für den erfolgreichen Abschluss der sehr mühsamen und langwierigen Verhandlungen war die Frage der Kriegsschuld Österreichs, der Besatzungskosten und Reparationszahlungen. Das Neutralitätsgesetz wurde am 26. Oktober 1955, nachdem der Staatsvertrag ratifiziert war und der letzte Besatzungssoldat Österreich verlassen hatte, im Nationalrat als Verfassungsgesetz beschlossen. Die Erklärung wurde von beinahe allen Staaten der Erde anerkannt. Seit 1965 ist der 26. Oktober Nationalfeiertag.

Der Staatsvertrag und das Neutralitätsgesetz waren in der Folge die Grundpfeiler der Außenpolitik der 2. Republik. Als Kleinstaat zwischen den mächtigen europäischen Militärbündnissen an der Nahtstelle des Kalten Krieges hatte Österreich besondere Herausforderungen zu bewältigen. So trat Osterreich nicht der NATO bei und öffnete 1956 während der Ungarnkrise oder 1968 während der Okkupation der CSSR durch Warschauer-Pakt-Truppen seine Grenzen für Flüchtlinge und riskierte damit Konflikte mit den Nachbarstaaten. Noch 1955 trat Österreich der UNO als Vollmitglied bei und 1956 dem Europarat. 1989 stellte die österreichische Bundesregierung den Antrag um Aufnahme in die EG. Das Ende der DDR, die Auflösung des Warschauer Paktes, der Wegfall des Eisernen Vorhanges und die politische und wirtschaftliche Neustrukturierung Mittel- und Osteuropas führten in der Zwischenzeit zu einer teils vehementen Diskussion um die österreichische Neutralität.

Heute beherbergt Wien in der ,,UNO-City" auch Behörden der Vereinten Nationen. Außenpolitisches Konfliktpotential lag im Verhalten Österreichs in der Südtirolfrage, als es gegen den Willen Italiens den Konflikt vor die Vereinten Nationen brachte und schließlich eine umfassende Verhandlungslösung, das Südtirol-Paket, erreichte. In diesem Vertrag sind die Autonomierechte Südtirols und ihre gesetzliche Absicherung festgelegt. Nach Abschluss der Autonomieverhandlungen zwischen der Sudtiroler Landesregierung und der Regierung in Rom erklärte Österreich den Konflikt um Südtirol durch die Streitbeilegungserklärung für beendet. Österreich wird aber weiterhin von Südtirol als politische Schutzmacht seiner Autonomie betrachtet.

Minderheitenrechte, für die sich Österreich international stark machte und die im Staatsvertrag festgeschrieben sind, bereiteten jedoch im Inland Schwierigkeiten. Österreich wurde einerseits nach dem 1. Weltkrieg immer wieder mit Gebietsansprüchen der südlichen Nachbarn konfrontiert, nationalistische Bewegungen propagierten andererseits wiederholt eine minderheitenfeindliche Politik, die im Nationalsozialismus einen schrecklichen Höhepunkt fand. So kam es in Kärnten, wo das Verhältnis zur slowenischen Minderheit historisch stark belastet ist, 1972 zum Ortstafelkonflikt: Zweisprachige Ortstafeln, die Gemeinden mit slowenischsprachiger Bevölkerung ausweisen sollten, wurden von fanatischen Gegnern der Minderheitenpolitik zerstört.

Erleichtert wurden die Staatsvertragsverhandlungen zweifellos durch die politische Stabilität. Denn anders als nach dem 1. Weltkrieg, als sich in Österreich kaum jemand ein Überleben als kleiner Rest einer ehemaligen Großmacht vorstellen konnte, war die Nachkriegspolitik vom Willen zur Zusammenarbeit getragen. Ausdruck dieses Konsens war bis 1947 eine Drei-Parteien-Regierung (ÖVP, SPÖ und KPÖ). Nach dem Austritt der KPÖ aus der Regierung wegen Differenzen in der Währungspolitik kam es schließlich zur Bildung der Großen Koalition, die bis 1966 anhielt und im Proporz zu einem sehr aufwendigen System der wechselseitigen Kontrolle und zu einer ausgeprägten Parteienprotektion führte. Die stark restaurative Bildungs- und Kulturpolitik der Nachkriegszeit war vor allem bemüht, die nationale Identität nach innen abzusichern. Sie orientierte sich daher an den kulturellen Leistungen der Vergangenheit und sah in der modernen Kunst häufig eine Gefährdung der sogenannten abendländischen Tradition. Der neuen Alltagskultur der Massenkommunikation (Kino, Comics, Schlager) stellte sie allzu oft Heimatklischees und Kitsch gegenüber. Wirtschaftspolitisch legte sie – kräftig gestützt durch die Marshallplan-Hilfe - das Fundament für das ,,Österreichische Wirtschaftswunder", in der Sozialpartnerschaft schuf sie die Grundlage für eine kompromissorientierte Lohn- und Sozialpolitik, die allerdings die politischen Entscheidungsprozesse in den Bereich der Standesvertretungen (Verbände und Kammern) verlegt und damit weitgehend dem Einfluss der parlamentarischen Demokratie entzieht.

In den sechziger Jahren wurde diese Politik zunehmend in Frage gestellt. Die große Koalition zerbrach, der ÖVP-Alleinregierung von 1966 folgte 1970 die ,,Ara Kreisky".

Die ,,Ära Kreisky"

Persönlichkeit von Bruno Kreisky

Bruno Kreisky (22. Januar 1911 - 29. Juli 1990) war ein österreichischer Politiker (SPÖ), Bundeskanzler der Republik Österreich von 1970 bis 1983 und damit der am längsten amtierende Bundeskanzler in der Geschichte Österreichs.

Bruno Kreisky wurde als zweitältester Sohn einer wohlhabenden assimilierten jüdischen Familie in Wien-Margareten geboren.

Bruno Kreisky (1980)

1929 begann Bruno Kreisky ein Studium der Rechtswissenschaften, nachdem er eigentlich Medizin studieren wollte. Doch wurde er geködert mit der Aussage ,,Die Partei braucht gute Juristen." 1934 rief er gegen den wachsenden Faschismus in Österreich auf. Bruno Kreisky promovierte schließlich 1938 zum Doktor der Rechtswissenschaft.

Als der damalige Bundeskanzler Engelbert Dollfuß nach den Februarkämpfen 1934 die Sozialdemokratische Partei, die Gewerkschaften, die Arbeiter-Zeitung und alle sozialdemokratischen Arbeiterorganisationen, also auch die SAJ, verbieten ließ, gründete Kreisky die Revolutionäre Sozialistische Jugend. Nach der Gründungsversammlung 1935 wurde Bruno Kreisky verhaftet 1936 wurde zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt Er kam zwar kurz darauf wieder frei, verlor jedoch seine Hochschulberechtigung und durfte daher in Österreich nicht mehr studieren. Mit Eifer stürzte er sich in seine weitere illegale Tätigkeit. Zwei Tage nach dem ,,Anschluss" 1938 konnte Kreisky sein Studium doch noch abschließen. Tags darauf wurde er erneut verhaftet und nach einigen Monaten U-Haft vor die Wahl gestellt, entweder in Haft zu bleiben oder das Land zu verlassen.

Bruno Kreisky verließ das Land in Richtung Schweden und wurde dort als Sekretär einer Konsumgenossenschaft tätig. 1942 heiratete er Vera Fürth. Das Paar hatte zwei Kinder, Sohn Peter (* 1944) und Tochter Susanne (* 1948). Während dieser Zeit arbeitete Bruno Kreisky an Konzepten für Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mai 1946 kehrte er nach Österreich zurück und wurde Verwaltungsbeamter in der Abteilung für auswärtige Angelegenheiten im Kanzleramt (heute Außenministerium). Bundespräsident Theodor Körner berief ihn als politischen Berater und ernannte ihn zum Kabinettsvizedirektor. 1953 wurde er Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und begann seine Tätigkeit in der SPÖ. m dieser Funktion war er auch an den Verhandlungen zum Staatsvertrag beteiligt. 1956 wurde er als Abgeordneter in den Nationalrat gewählt. 1959 wurde er Außenminister unter Bundeskanzler Julius Raab. In dieser Funktion arbeitete er an der Erstellung des Südtirol-Pakets und schlug einen „Marshall-Plan" für die Dritte Welt vor. Im September 1964 wurde die Diplomatische Akademie Wien durch Bruno Kreisky wiedereröffnet

Auf dem Parteitag vom 30. Jänner -1. Februar 1967 wurde Bruno Kreisky als Bundesvorsitzender der SPÖ und erreichte mit dieser am 1. März 1970 bei den Parlamentswahlen 1970 überraschend die relative Mehrheit. Bruno Kreisky konnte eine Minderheitsregierung bilden und wurde erstmals Bundeskanzler. Bei der am 10. Oktober durchgeführten Nationalratswahl 1971 eroberte er mit seiner Partei die absolute Mehrheit und wiederholte dieses später zwei Mal.

Er begann einige Initiativen zur Beilegung des Nahostkonflikts. Er war ein Gegner des Zionismus und pflegte gute Beziehungen zu vielen arabischen Politikern wie Sadat und Gaddafi, sowie zur PLO. Gemeinsam mit Willy Brandt und Olof Palme forderte er den Nord-Süd-Dialog und setzte sich für eine aktive Friedens- und Entwicklungspolitik ein.

Als die SPÖ bei der Nationalratswahl 1983 nicht mehr die absolute Mehrheit bekam, lehnte Kreisky eine weitere Kanzlerperiode ab. Er legte den Parteivorsitz nieder und zog sich, nachdem er zuvor eine ,,Kleine Koalition" mit der FPÖ ausverhandelt hatte, ins Privatleben zurück. Die SPÖ machte ihn zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Bruno Kreisky erhielt zahlreiche Ehrungen und Doktorwürden. Er war einer der bekanntesten und bedeutendsten Politiker der sozialistischen Bewegung und gilt als großer österreichischer Staatsmann.

Am 29. Juli 1990 starb Bruno Kreisky. Er wurde unter großer Anteilnahme aus dem In- und Ausland - eine der Trauerreden hielt Willy Brandt - bei einem Staatsakt auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Dank Bruno Kreisky war die SPÖ erstmals in der 2. Republik mandatstärkste Partei geworden. Bruno Kreisky bildete zunächst eine Minderheitsregierung. Bei den Neuwahlen J971 errang die SPÖ dann die absolute Mehrheit, die sie bis 1983 nicht mehr abgab. Die Regierung Kreisky setzte sich zum Ziel, ,,einen Staat der Wohlfahrt für alle zu verwirklichen" (Regierungserklärung 1971). Eine Ära der Reformen begann - fast alle Bereiche waren davon betroffen: die Bildung (Öffnung der Bildungswege, freier Zugang zu den Universitäten), das Strafrecht (Schwangerschaftsabbruch wurde erlaubt), das Familienrecht (Verbesserung der Stellung der Frau), die Wirtschaft (neue Gewerbeordnung, Abkommen mit der EG). Das System staatlicher Beihilfen für alle Lebenslagen wurde ausgebaut (Familienbeihilfe, Geburtenbeihilfe). Der Zivildienst wurde eingeführt, die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden gesenkt, der jährliche Mindesturlaub auf vier Wochen erhöht.

Die Wirtschaftspolitik stellte die Regierung Kreisky unter das Primat der Vollbeschäftigung (,,lieber eine paar Milliarden Schulden als einige tausend Arbeitslose", Kreisky 1982). In Zeiten wirtschaftlicher Krisen setzte sie auf verstärkte Staatsausgaben: Erhöhung der staatlichen Nachfrage, Förderung von Exporten und Privatinvestitionen - der Staat sollte so die negativen Auswirkungen der Krise verringern. In der Außenpolitik erfolgte eine Neuorientierung in Richtung ,,aktiver Neutralität". Wien wurde durch den Bau der UNO-City international aufgewertet. Auch im Nahost-Friedensprozess spielte Kreisky eine wichtige Rolle.

Die Waldheim-Affäre.

Die zweite Hälfte der 80er-Jahre stand vor allem außenpolitisch im Zeichen der ,,Waldheim-Affäre". Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kurt Waldheim war im Juni 1986 zum Bundespräsident gewählt worden - erstmals in der 2. Republik war es damit einem ÖVP-Kandidaten gelungen, die Wahl für das höchste Amt im Staate zu gewinnen, denn Waldheims Vorgänger waren alle Sozialisten.

Schon während des Wahlkampfes geriet Waldheim wegen seiner Kriegsvergangenheit - man warf ihm Beteiligung an Kriegsverbrechen sowie seine NS-Vergangenheit vor - ins Kreuzfeuer der Kritik. Die USA verhängte ein Einreiseverbot über Waldheim, so dass er während seiner gesamten Amtszeit außenpolitisch isoliert blieb. Der Fall Waldheim wurde zum auslösenden Faktor, die Rolle Österreichs im 2. Weltkrieg zu thematisieren. Österreich hatte sich jahrzehntelang nur als Opfer der Hitlerschen Agressionspolitik dargestellt und dabei die zweite Seite der historischen Wahrheit verschwiegen. Nämlich, dass hunderttausende Österreicher mit den Nazis sympathisiert und in der Nazi-Maschinerie ,,ihre Pflicht getan" hatten, dass viele Österreicher Nationalsozialisten waren und Österreicher auch an Kriegsverbrechen beteiligt waren.

Nicht zuletzt wegen der Niederlage der SPÖ bei den Bundespräsidentschaftswahlen trat Bundeskanzler Fred Sinowatz - er war 1983 Kreisky gefolgt - noch im selben Jahr zurück. Sein Nachfolger wurde der bisherige Finanzminister Franz Vranitzky. Als im September Jörg Haider Obmann der rechtsgerichteten FPÖ wurde, kündigte Vranitzky die seit 1983 bestehende Koalition mit der FPÖ auf. Eine neue Ära der Großen Koalition (SPÖ und ÖVP) begann. Die FPÖ war in den 50er-Jahren aus einer Partei hervorgegangen, in der sich vor allem die ehemaligen Nationalsozialisten gesammelt hatten. Nicht zuletzt deshalb war der Anteil der Rechtsextremen in dieser Partei sehr hoch.

Der Umbruch In Osteuropa

In die ausgehenden 80er-Jahre fiel auch der gesellschaftliche Umbruch in Osteuropa. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges markierte die Ostgrenze Österreichs das Ende der ,,Freien Welt". Mit dem Verschwinden des ,,Eisernen Vorhanges" verlor Österreich seine Sonderrolle zwischen Ost und West. Aus österreichischer Sicht begann alles im Sommer 1989: Im August und September flüchteten rund 16.000 DDR-Bürger - unter den Augen ungarischer Grenzsoldaten von Ungarn nach Österreich. Diese Flüchtlinge, die dann mit ihren ,,Trabis" in die BRD weiterreisten, leisteten einen wesentlichen Beitrag zum baldigen Kollaps der DDR.

Die Veränderungen in Ost- und Mitteleuropa machten auch vor den österreichischen Staatsgrenzen nicht halt. Sie beeinflussten in hohem Maße Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Österreich und das Bewusstsein der Menschen. Das Jahr 1989 bedeutete das Ende der Nachkriegszeit und in vielen Bereichen auch das Ende gewohnter Sicherheiten. Zugleich begann eine Zeit rascher und tiefgreifender Veränderungen. Weite Teile der Bevölkerung begrüßten das Ende der Diktaturen und den Wegfall des - ,,Eisernen Vorhangs", aber zugleich empfanden viele Menschen diese neue Zeit als bedrohlich, die neue Situation als unsicher.

Die nun offenen Grenzen ermöglichten es den Menschen in Osteuropa, in den Westen zu reisen und hier Arbeit zu suchen. Es kam zu einer verstärkten Wanderungsbewegung aus Osteuropa. Das seit Mitte der 80-er Jahre feststellbare Wachstum der österreichischen Bevölkerung ist auch auf die Öffnung der Ostgrenzen zurückzuführen. Das Thema ,,Ausländer" ist seit dieser Zeit ein fester Bestandteil der Innenpolitik, manchmal auch in Form von aggressiven Abwehrreaktionen.

Österreich in den 90er-Jahren

In der 2. Hälfte der 80er-Jahre begann auch ein Prozess der Neuformierung der politischen Landschaft, der sich dann in den 90er-Jahren beschleunigt fortsetzte. Die Wurzeln reichen allerdings schon in die 70er-Jahre zurück, als sich Bürgerbewegungen und Bürgerinitiativen abseits der Parteien bildeten. Sie waren das Signal für nachhaltige innenpolitische Veränderungen.

1978 wurde in einer Volksabstimmung die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Zwentendorf verhindert. Ausschlaggebend für den knappen Sieg der Kernkraftgegner waren aber eher parteipolitische Querelen im Zenit der SPÖ-Alleinregierung. Erst die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 brachte das endgültige Aus für die Bemühungen, das Kraftwerk doch in Betrieb zu nehmen Zwentendorf kann damit als Beginn und erster Höhepunkt einer neuen politischen Qualität gesehen werden: In mehr oder weniger lose organisierten Bürgerinitiativen zusammengeschlossene Menschen nehmen zu Entscheidungen von Politikern und Behörden Stellung und mischen sich als unmittelbar Betroffene ein. Im Konflikt um das Kraftwerk Hainburg östlich von Wien kam es in der Folge zu einer tiefgreifenden Zäsur in der politischen Landschaft der 2. Republik, die 1986 zum Einzug der ,,Grünen Alternative" ins Parlament führte. Tausende Menschen besetzten im Dezember 1984 ein zur Rodung vorgesehenes Gelände in den Donau-Auen und verhinderten damit den Baubeginn für ein sehr umstrittenes Kraftwerksprojekt. Erstmals setzte sich ökologisches Bewusstsein gegen eine am Wachstum orientierte Bau- und Energiewirtschaft durch.

Das Ende der durchformierten und durchorganisierten Gesellschaft zeichnete sich ab. Die meist sehr zentralistisch geführten Interessenverbände und Parteien gerieten in eine Identitätskrise. Die großen weltanschaulichen Lager wurden immer schwächer.

Nicht zuletzt waren es die sogenannten „neuen Mittelschichten" (junge, gut ausgebildete Bürger), die durch ihre große Mobilität und ihre Offenheit das Parteienspektrum gehörig durcheinander wirbelten. Zugleich gab es aber bei den sozial schwächeren und weniger gebildeten Schichten immer mehr Menschen, die unter dem Modernisierungsprozess und dem zunehmend schärferen Wettbewerb in der Wirtschaft litten. Diese „Modernisierungsverlierer" neigen, aus Sorge um ihre soziale Sicherheit zu oft aggressiven Abwehrreaktionen gegen „die Ausländer" und „die Politiker", Sie wandten sich enttäuscht von „ihren" Parteien SPÖ (Arbeiter) und ÖVP (Bauern, Kleingewerbler) - ab und „wanderten" größtenteils Richtung FPÖ ab. Fast alle Wahlen in den späten 80er- und in den 90er-Jahren brachten zum Teil erhebliche Verluste für SPÖ und ÖVP und große Gewinne für die FPÖ. Der FPÖ gelang es, tief in die Wählerschaft von SPÖ und ÖVP einzubrechen. Parteichef Jörg Haider stellte sich als der Anwalt des „kleinen Mannes" dar und stellte populistisch die Themen „Ausländer" und „Politikerprivilegien" in den Mittelpunkt. 1993 initiierte die FPÖ ein „Ausländer-Volksbegehren", mit dem Ziel, die Regierung zu einer rigiden Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik zu zwingen. Gegen diese Initiative bildete sich sehr schnell eine überparteiliche breite Plattform („SOS Mitmensch") und die von der FPÖ erhoffte große Zustimmung für das Volksbegehren blieb aus. Dennoch verschärfte die Regierung in den folgenden Monaten die Gesetze, die den Aufenthalt von Ausländern und Flüchtlingen in Österreich regeln.

Die FPÖ wuchs allmählich von einer Kleinpartei zur Mittelpartei heran. 1996 bei den Wahlen zum Europa-Parlament war sie nur mehr 1,5 % bzw. 2 % hinter SPÖ und ÖVP. Dieses rasante Wachstum konnte auch nicht durch die Abspaltung der kleinen liberalen Fraktion in der FPÖ (1993) gebremst werden. Die Ausgetretenen gründeten das Liberale Forum, das seit dieser Zeit im Parlament vertreten ist.

Glossar

Eiserner Vorhang- Bezeichnung für die Grenze zwischen den westlichen Ländern. und den Staaten des Warschauer Paktes. Diese Grenze war auf tschechoslowakischer und ungarischer Seite streng bewacht, vermint und mit Sicherheitskorridor und Stacheldraht gesichert und daher undurchlässig.

EU - Die EG heißt seit Ende 1993 EU (Europäische Union).

Kammer- öffentlich-rechtliche Interessenvertretung von Berufsgruppen (z. B. Ärzte-, Arbeiter-, Landwirtschaftskammer gegenüber anderen Interessengruppen und gegenüber dem Staat, es besteht Pflichtmitgliedschaft, alle Mitglieder zahlen Beiträge oder Umlagen).

Marshallplan-Hilfe- Plan des US-Generals Marshall, das vom II. Weltkrieg zerstörte Europa durch großzügige Wirtschaftshilfe wieder aufzubauen und damit den amerikanischen Einfluss in Politik und Wirtschaft abzusichern.

Nebenerwerbsbauer-Inhaber und Betreiber eines landwirtschaftlichen Betriebes, der sein Einkommen in einem anderen Beruf verdient; meist hohe Arbeitsbelastung in der Freizeit und für die Ehefrau und die Kinder.

Neutralitätsgesetz–Am 26. Oktober 1955 beschloss der österreichische Nationalrat in einem Verfassungsgesetz die immerwährende Neutralität, keinem militärischem Bündnis beizutreten und keine militärischen Stützpunkte fremder Staaten auf österreichischem Territorium zuzulassen. Der 26. Oktober ist deshalb österreichischer Nationalfeiertag.

Ortstafelkonflikt- Im Staatsvertrag hat sich Österreich zum Schutz der slowenischen und kroatischen Minderheiten verpflichtet. Daraus folgt das Recht auf zweisprachige Ortstafeln in den zweisprachigen Gebieten. Als solche nach langen Verzögerungen 1972 im slowenischen Teil Kärntens gegen einen starken Assimilationsdruck errichtet wurden, kam es zu systematischen Zerstörungsaktionen und in der Folge zu einer Radikalisierung in der Minderheitenfrage.

Ostmark -Name für Österreich im III. Reich.

Pendeln - regelmäßiges Hin- und Herfahren zwischen Wohn- und Arbeitsplatz, dazu: -r Pendler/-e Pendlerin, Tagespendler, Wochenendpendler.

Proporz- eigentlich das Verteilen von Gütern oder Ämtern nach dem Verhältnis der beteiligten Gruppen. In Österreich besonders das System, nach dem in der Zeit der Großen Koalition sämtliche einflussreichen Posten und Ämter in der Regierung oder im Einfluss der Regierung mit Vertreten der beiden etwa gleichstarken Regierungsparteien besetz wurden, um damit ein dichtes Netz von gegenseitiger Abhängigkeit und Parteieneinfluss zu schaffen.

Sozialpartnerschaft- zentraler Teil der österreichischen Realverfassung. Obwohl in keinem Gesetz festgeschrieben, verpflichten sich die Sozialpartner Arbeiterkammer. Bundeswirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund, Fragen der Lohn- und Tarifpolitik außerhalb der parlamentarischen Institutionen abzuklären.

Staatsvertrag- Vertrag zwischen den Siegermächten Frankreich, Großbritannien, UdSSR, USA (den Signatarstaaten) und Österreich; unterzeichnet am 15, Mai 1955 in Wien; durch den Staatsvertrag erhielt Österreich nach zehnjähriger Besatzung die volle Souveränität als demokratischer Staat zurück und verpflichtete sich u. A. zum Anschlussverbot an Deutschland und zum Schutz seiner slowenischen und kroatischen Minderheiten.

Ständestaat- Bezeichnung für die autoritäre Regierung nach Ausschaltung des Parlaments 1934 durch Bundeskanzler Dollfuß bis zum Anschluss an Hitler-Deutschland 1938: Verbot politischer Parteien, Verfassung auf christlicher und ständischer Grundlage nach Vorbild des italienischen Faschismus.

Südtirolfrage- Im Friedensvertrag von St. Germain verlor Österreich den südlichen Teil Tirols an Italien. Vor allem während des italienischen Faschismus (1922-1943) kam es zu einer tiefgreifenden Italienisierung und Unterdrückung der deutschen Sprache und Kultur. Nach dem II. Weltkrieg hofften die Sudtiroler vergeblich auf das Selbstbestimmungsrecht. 1946 unterzeichneten der österreichische und der italienische Außenminister das Pariser Abkommen, das Südtirol weitgehende Autonomierechte versprach. Als diese verzögert und unterlaufen wurden, eskalierte der Konflikt in den frühen sechziger Jahren in einer Serie von Sprengstoffanschlägen. Auf politischer Ebene wurde daraufhin das Südtirolpaket ausgehandelt.

Südtirolpaket Maßnahmen zur Erweiterung und Sicherung der Autonomie Südtirols. Es regelt z. B. das Recht auf den Gebrauch der Muttersprache bei den Behörden, Autonomie in Schulfragen, Stellenvergabe nach ethnischem Proporz, Aufwertung der Provinz im Justizbereich.

 

DIE BEVÖLKERUNG

Einwohner:8 Millionen, davon 720.000 Ausländer (9%)

Bevölkerungsdichte:96 Einwohner pro km2

Geburten pro Frau:1,4

Bevölkerungswachstum: 1,4%

Durchschnittliche Lebenserwartung: Männer 73 Jahre; Frauen 80 Jahre

Landessprache: 98% Deutsch

Minderheiten: 0,6% Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch

Konfessionen: 84% Katholiken, 4,5% Protestanten, 3,8% Moslems


 

Bevölkerungsstruktur









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